Heiner Baumgarten

Heiner Baumgarten wurde am 22.08.1951 in Stade geboren. 1967 begann er eine Gärtnerlehre im Zierpflanzenbau und arbeitete danach bis 1970 in Baumschulen und Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus. Von 1975 bis 1980 studierte Heiner Baumgarten Landespflege in Hannover. Danach arbeitete er in verschiedenen Landschaftsarchitekturbüros und wurde 1982 Referatsleiter im Amt für Landschaftsplanung in Hamburg. Von 1989 bis 2007 war er Abteilungs- und Amtsleiter im Amt für Stadtgrün und Erholung in Hamburg und ist seit 2000 Vorsitzender der ständigen Konferenz der Gartenamtsleiter beim Deutschen Städtetag. Seit 2007 ist er Geschäftsführer der internationalen gartenschau hamburg 2013 GmbH.

Schon während seiner Studienzeit interessierte und engagierte sich Heiner Baumgarten für die Hochschulpolitik, die Arbeit in den Gremien der Fakultät und Umweltpolitik.
Von 1980 bis 1984 baute er nach und nach über den Stader „Ökostammtisch“ seinen Kontakt zur BUND-Kreisgruppe auf, die seit 1980 im Raum Buxtehude arbeitete. 1985 ließ er sich zum Vorsitzenden der Kreisgruppe wählen und baute 1986 die Kreisgeschäftsstelle als Umweltzentrum in Stade auf.
Als besonderen Erfolg verzeichnet die Kreisgruppe die Gründung einer mittlerweile fast 15 Jahre alten Umweltberatungsstelle in einem nach baubiologischen Kriterien, ehrenamtlich erstellten BUND-Haus (Hans-Kelm-Haus). Es ist Teil eines Umwelt- und Naturschutzzentrums mit großem Außengelände. Die Entwicklung von zukunftsweisenden Abfallkonzepten und alternativen Verkehrskonzepten waren weitere Schwerpunkte der Stader Kreisgruppe.

Seit 1991 engagiert sich Heiner Baumgarten als Mitglied im BUND Landesvorstand Niedersachsen. 2005 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes gewählt. Seit April 2008 ist er BUND-Landesvorsitzender.

Heiner Baumgarten ist verheiratet und hat 3 erwachsene Kinder. Zu seinen Hobbys gehören sein Beruf, der BUND, das Fotografieren, Reisen, Garten, ökologisches Bauen.
Für die Zukunft wünscht er sich, dass sich die Naturschutzverbände wieder mehr auf ihre politische Kraft besinnen und die Lobbyarbeit auf Bundes- und Landesebene intensivieren. „Wir müssen in der Politik und der Bevölkerung deutlich machen, dass quantitatives Wirtschaftswachstum unbedingt in qualitatives Wachstum mit ökologischen und zukunftsfähigen wirtschaftlichen und sozialen Standards gewandelt werden muss! Der BUND kann und muss Diskussionsanstöße für entsprechende Strategien liefern.“



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